Postapokalyptische Ansicht

Auf dem verlassenen Flugplatz in Wittstock an der Dosse ist ein kontrastreiches Bild vorzufinden: Lenin steht in staatsmännischer Pose am Rednerpult, ist jedoch von Rissen und Flechten bedeckt. Sein Haupt ist zertrümmert. Im Hintergrund steht ein von der Wehrmacht errichtetes Gebäude aus rotem Backstein mit eingeschlagenen Fenstern und bröckelnden Wänden. Ein Zeitdokument der letzten 100 Jahre deutscher Geschichte in Form einer postapokalyptischen Kulisse. Weiterlesen

Post-apocalyptic view

The abandoned airfield in Wittstock an der Dosse presents a contrasting scene: Lenin is standing at the lectern in a Statesmanly pose, but he is covered with fissures and moss. His head is smashed. In the background is a red brick building erected by the Wehrmacht with broken windows and crumbling walls. A time document of the last 100 years of German history in the form of a post-apocalyptic setting. Weiterlesen

Lenin blättert ab

Am verrosteten Tor sind noch zwei rote Sterne zu erkennen. Es steht sperrangelweit offen und führt zu nichts, denn die Garagen und Lager dahinter wurden inzwischen abgerissen. Die Demontage und die Grundsanierung in Krampnitz gehen rasch voran und somit werden wohl in den nächsten Monaten und Jahren sämtliche Spuren der Sowjetarmee gelöscht. Auch die roten Sterne und ein ohnehin schon stark verwittertes Leninwandbild. Weiterlesen

Lenin peeling off

Two red stars can still be seen on the rusted gate. It stands wide open and leads nowhere, because the garages and warehouses behind it have been demolished in the meantime. Dismantling and complete renovation in Krampnitz are proceeding rapidly, and all traces of the Soviet Army will probably be erased in the coming months and years. Also the red stars and an already heavily weathered Lenin mural. Weiterlesen

Die Leninstele vom Sonderwaffenlager

Viele Lenindenkmäler auf verlassenen sowjetischen Geländen sind hochgefährdet. Trotz ihres historischen Werts als authentisches Zeitdokument der Sowjetarmee in Deutschland fehlt es meistens an Personen oder Institutionen sowie an finanziellen Mitteln, um ihren Schutz gewährleisten zu können. Deshalb ist jede Rettung eines solchen Monuments zu feiern. Das letzte, das in Sicherheit gebracht wurde, ist die 3 Tonnen schwere Leninstele aus der Himmelpforter Heide, die inzwischen beim Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst liegt und dort demnächst wiederaufgestellt werden soll. Weiterlesen

The Lenin Stele from the Special Armaments Camp

Many Lenin monuments on abandoned Soviet sites are highly endangered. Despite their historical value as authentic contemporary documents of the Soviet Army in Germany, there is usually a lack of people or institutions as well as financial resources to ensure their protection. Therefore, every rescue of such a monument deserves to be celebrated. The last one to be saved is the 3-ton Lenin Stele from Himmelpforter Heide, which is now at the German-Russian Museum in Berlin-Karlshorst, where it will soon be re-erected. Weiterlesen

Lenin im Haus der Offiziere

Im Gegensatz zu anderen Liegenschaften der Sowjetarmee, die heute als bröckelnde Ruinen verwesen, ist das Haus der Offiziere in Brandenburg an der Havel in einem perfekten Erhaltungszustand. Der Verein „Jugendkulturfabrik“ hat hier seinen Sitz und nutzt die Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Die Geschichte des Hauses und vor allem die sowjetische Zeit werden dabei nicht vergessen, sondern bewusst hervorgehoben, sodass auch Lenin immer noch eine präsente Figur ist. Weiterlesen

Lenin in the Officers‘ House

In contrast to other Soviet Army sites that today are crumbling apart, the Officers‘ House in Brandenburg an der Havel is in a perfect state of preservation. The association „Jugendkulturfabrik“ is based there and uses the facilities for cultural events. The history of the house and especially the Soviet period is not forgotten, but deliberately emphasized, so that Lenin is also still a present figure. Weiterlesen

1 Jahr Bucherscheinung: „Lenin lebt“

[D/E] Genau vor einem Jahr fand Vorstellung unseres Buchs „Lenin lebt“ statt. Im Buch werden die bestehenden Lenindenkmäler in Deutschland präsentiert: Sowohl diejenigen in ostdeutschen Städten, als auch die in verlassenen Kasernen der Sowjetarmee und die in Museen ausgestellten.

Mehr Info und Bestellung: https://leninisstillaround.com/buch-book/

[E] Exactly one year ago, the presentation of our book „Lenin lebt“ (in German language only) took place. In the book, the existing Lenin monuments in Germany are presented: both those in East German cities, as well as those in abandoned barracks of the Soviet army, and also those exhibited in museums.

More info and order: https://leninisstillaround.com/buch-book/

Das eingeritzte Leninporträt

Als Anfang der 1990er-Jahre die Sowjetarmee Ost-Deutschland verließ, blieb ein riesiges Netzwerk leer stehender Kasernen und Geisterstädte zurück. Dort sind auch heute noch Spuren, Hinterlassenschaften und einige Rätsel der Sowjets vorzufinden. Eins von diesen Rätseln ist der ungefähr einen Meter hohe, in die Wand geritzte Leninkopf in der verlassenen Anlage in Kummersdorf. Weiterlesen