In the shadow of Perestroika

The hall is dark and has to be lighted with a torch. Now Lenin appears on the back wall in a resolute forward march. Behind him are symbolic buildings and infrastructure of the Soviet Union as well as a waving red flag with a Roman XXVII. Apparently, the mural was created on the occasion of the 27th Party Congress of the Communist Party of the Soviet Union (CPSU), which took place in Moscow from 25th February to 6th March 1986. There, the General Secretary of the Central Committee, Mikhail Gorbachev, introduced the political reforms of glasnost (openness) and perestroika (restructuring) with which he wanted to modernise the Soviet Union. This process failed and only five years after the announcement of the plans, the USSR disintegrated. Weiterlesen

Lenin am Atombunker

Das Sonderwaffenlager im Waldgebiet bei Stolzenhain war einst eine strategisch bedeutsame Anlage der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland. Nach der Wende wurde der Komplex verlassen. Die zurückgebliebenen Spuren verleihen dem Wald heute eine postapokalyptische Aura, zu der vor allem die herabgekommenen Atombunker beitragen. Im Kasernenbereich ist unter anderem ein kleines Leninwandbild vorzufinden, das an das 70-jährige Jubiläum der Oktoberrevolution erinnert. Weiterlesen

Lenin at the nuclear bunker

The Special Weapons Depot in the wooded area near Stolzenhain was once a strategically important facility of the Group of Soviet Forces in Germany, but after the German reunification the complex was abandoned. The traces left behind give the forest a post-apocalyptic aura today, to which especially the abandoned nuclear bunker contribute. But there are also some Soviet traces left in the barracks area, including a small Lenin mural commemorating the 70th anniversary of the October Revolution. Weiterlesen

Zitate

In einigen Kasernen der Sowjetarmee in Deutschland sind außer Denkmälern zu Ehren Lenins auch noch einige Zitate des Revolutionsführers vorzufinden. So wie die Statuen, Büsten und Reliefs sind auch die Inschriften hochgefährdet und verschwinden allmählich infolge der Konversionsprozesse, der Witterung oder mutwilligen Vandalismus. Hier die letzten erhaltenen Zitate Lenins in ehemaligen Anlagen der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland: Weiterlesen

Quotes

In some barracks of the Soviet Army in Germany, apart from monuments in honour of Lenin, some quotes from the revolutionary leader can still be found. Like the statues, busts and reliefs, the inscriptions are also highly endangered and are gradually disappearing as a result of conversion processes, the atmospheric conditions or acts of vandalism. Here are the last remaining quotations of Lenin in former installations of the Group of Soviet Forces in Germany:
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Das verwitterte Wandbild

Was einst ein Seitenporträt Lenins war, ist heute nicht viel mehr als ein großer, verschwommener Fleck auf weißem Hintergrund. Lenin und das gesamte Wandbild sind 30 Jahre nach dem Abmarsch der Sowjetarmee kaum noch zu erkennen. Die feuchte Meeresluft beschleunigt den Zerfall und löscht allmählich diese Ehrung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und des Helden der Oktoberrevolution direkt an der Ostsee. Weiterlesen

The weathered mural

What was once a side portrait of Lenin is now little more than a large blurred spot on a white background. Lenin and the entire mural are hardly recognisable 30 years after the Soviet army marched out. The humid sea air accelerates the decay and gradually erases this tribute to the Communist Party of the Soviet Union (CPSU) and the hero of the October Revolution right on the Baltic Sea. Weiterlesen

Lenin im Olympischen Dorf

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist 1_leninelstal.jpg.

Die Olympischen Spiele in Berlin 1936 fanden während der Nazi-Herrschaft statt und das NS-Regime instrumentalisierte sie, um ein positives, modernes Bild von sich zu geben. Für die sportlichen Wettkämpfe wurde das Olympiagelände in Berlin-Westend erbaut und 18 Kilometer westlich, im Brandenburgischen Elstal, entstanden die Unterkünfte für die internationalen Athleten. 80 Jahre sind vergangen und inzwischen wird ein Teil der maroden Anlage des Olympischen Dorfs zu Luxuswohnungen saniert, während der Rest verkommen steht. Zu den verlassenen Gebäuden gehört auch das zu Ehren des ehemaligen Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten benannten Hindenburghaus, ein Kulturzentrum, in dem heute noch ein Lenin-Wandbild vorzufinden ist. Und man mag sich natürlich fragen, wie denn dieses Leninbild in eine von den Nazis erbaute Sportanlage kam. Weiterlesen