Die Leninstele vom Sonderwaffenlager

Viele Lenindenkmäler auf verlassenen sowjetischen Geländen sind hochgefährdet. Trotz ihres historischen Werts als authentisches Zeitdokument der Sowjetarmee in Deutschland fehlt es meistens an Personen oder Institutionen sowie an finanziellen Mitteln, um ihren Schutz gewährleisten zu können. Deshalb ist jede Rettung eines solchen Monuments zu feiern. Das letzte, das in Sicherheit gebracht wurde, ist die 3 Tonnen schwere Leninstele aus der Himmelpforter Heide, die inzwischen beim Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst liegt und dort demnächst wiederaufgestellt werden soll. Weiterlesen

The Lenin Stele from the Special Armaments Camp

Many Lenin monuments on abandoned Soviet sites are highly endangered. Despite their historical value as authentic contemporary documents of the Soviet Army in Germany, there is usually a lack of people or institutions as well as financial resources to ensure their protection. Therefore, every rescue of such a monument deserves to be celebrated. The last one to be saved is the 3-ton Lenin Stele from Himmelpforter Heide, which is now at the German-Russian Museum in Berlin-Karlshorst, where it will soon be re-erected. Weiterlesen

Lenin im Haus der Offiziere

Im Gegensatz zu anderen Liegenschaften der Sowjetarmee, die heute als bröckelnde Ruinen verwesen, ist das Haus der Offiziere in Brandenburg an der Havel in einem perfekten Erhaltungszustand. Der Verein „Jugendkulturfabrik“ hat hier seinen Sitz und nutzt die Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Die Geschichte des Hauses und vor allem die sowjetische Zeit werden dabei nicht vergessen, sondern bewusst hervorgehoben, sodass auch Lenin immer noch eine präsente Figur ist. Weiterlesen

Lenin in the Officers‘ House

In contrast to other Soviet Army sites that today are crumbling apart, the Officers‘ House in Brandenburg an der Havel is in a perfect state of preservation. The association „Jugendkulturfabrik“ is based there and uses the facilities for cultural events. The history of the house and especially the Soviet period is not forgotten, but deliberately emphasized, so that Lenin is also still a present figure. Weiterlesen

1 Jahr Bucherscheinung: „Lenin lebt“

[D/E] Genau vor einem Jahr fand Vorstellung unseres Buchs „Lenin lebt“ statt. Im Buch werden die bestehenden Lenindenkmäler in Deutschland präsentiert: Sowohl diejenigen in ostdeutschen Städten, als auch die in verlassenen Kasernen der Sowjetarmee und die in Museen ausgestellten.

Mehr Info und Bestellung: https://leninisstillaround.com/buch-book/

[E] Exactly one year ago, the presentation of our book „Lenin lebt“ (in German language only) took place. In the book, the existing Lenin monuments in Germany are presented: both those in East German cities, as well as those in abandoned barracks of the Soviet army, and also those exhibited in museums.

More info and order: https://leninisstillaround.com/buch-book/

Das eingeritzte Leninporträt

Als Anfang der 1990er-Jahre die Sowjetarmee Ost-Deutschland verließ, blieb ein riesiges Netzwerk leer stehender Kasernen und Geisterstädte zurück. Dort sind auch heute noch Spuren, Hinterlassenschaften und einige Rätsel der Sowjets vorzufinden. Eins von diesen Rätseln ist der ungefähr einen Meter hohe, in die Wand geritzte Leninkopf in der verlassenen Anlage in Kummersdorf. Weiterlesen

The engraved portrait of Lenin

When the Soviet Army left East Germany in the early 1990s, a vast network of empty barracks and ghost towns was left behind. There are still traces, leftovers and some mysteries of the Soviets to be found there today. One of these enigmas is the Lenin head, about one meter high, carved into the wall in the abandoned complex in Kummersdorf. Weiterlesen

Drei Leninorden an der Theaterfassade

Durch die sperrangelweit offenen Türen gelangt man problemlos ins Theatergebäude der ehemaligen Munitionsanstalt Kapen, wo in der Nachkriegszeit sowjetische Truppen stationiert waren. Der Saal ist dunkel und staubig. Vom alten Holzboden sind nur ein paar Bretter übrig. Die Bühne ist komplett verschwunden. Bei diesem Anblick fällt es einem schwer, sich die glamourösen Abendveranstaltungen vergangener Zeiten vorzustellen. Die einzige Spur der Sowjets befindet sich an der Außenfassade, an der noch einige gemalte Embleme erhalten sind. Auch Lenin ist dort vorzufinden. Weiterlesen

Three Orders of Lenin on the theatre façade

Through the doors, which are wide open, one easily enters the theatre building of the former ammunition depot in Kapen, where Soviet troops were stationed in the post-war period. The auditorium is dark and dusty. Only a few boards are left of the old wooden floor. The stage has completely disappeared. At this sight, it is difficult to imagine the glamorous evening events of past times. The only trace of the Soviets is on the outer façade, where a few small painted emblems still remain. Lenin can also be found there. Weiterlesen

Im Schatten der Perestroika

Der Saal ist finster und muss mit einer Taschenlampe beleuchtet werden. An der hinteren Wand erscheint nun Lenin im entschlossenen Vorwärtsmarsch. Hinter ihm sind symbolträchtige Gebäude und Infrastruktur der Sowjetunion sowie eine wehende rote Fahne mit einer römischen XXVII zu sehen. Offenbar entstand das Wandbild anlässlich des 27. Parteitags der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPSU), der vom 25. Februar bis zum 6. März 1986 in Moskau stattfand. Dort führte der Generalsekretär des Zentralkomitees, Michail Gorbatschow, die politischen Reformen der Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umstrukturierung) ein, mit welchen er die Sowjetunion modernisieren wollte. Dieser Prozess scheiterte und nur fünf Jahre nach der Bekanntgabe der Pläne zerfiel die UdSSR. Weiterlesen