Akte X (1): Die verschollene Statue

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Eine als Denkmal geschützte Statue, die gleich zweimal spurlos verschwindet. Eine steinerne Büste, die plötzlich am Eingang des Volksparks auftaucht. Lenins Existenz in Potsdam ist von geheimnisvollen Ereignissen geprägt, bei denen selbst Journalisten, Politiker und Beamte den Überblick verlieren. Weiterlesen

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Vogelsanger Lenin vor dem Abriss gerettet

Nachdem die Rote Armee ihren Stützpunkt im brandenburgischen Vogelsang verlassen hatte, entwickelte sich die verwahrloste Kaserne zu einem beliebten Ziel für abenteuerlustige Fotografen und Neugierige. Die bekannteste Sehenswürdigkeit war das große Wandbild mit einem überlebensgroßen Leninrelief zwischen dem alten Café und dem Haus der Offiziere. Doch infolge des Beschlusses das Areal zu renaturieren, begannen vor einigen Jahren die Abrissarbeiten des gesamten Militärkomplexes, die auch das Lenindenkmal gefährdeten. Das Denkmal des kommunistischen Revolutionärs konnte jedoch im Frühling 2017 gerettet werden: Es wurde nach Wünsdorf gebracht und vor dem Museum Roter Stern aufgestellt. Weiterlesen

Lenins spektakuläres Comeback

Die Chronik des Lenindenkmals im sächsischen Großenhain ähnelt dem Plot eines Hollywoodfilms. Nach der Wende wurde der 4,80 Meter hohe und über zehn Tonnen schwere Betonblock nämlich in einer Nacht und Nebel Aktion abgebaut und versteckt, um ihn vor einer möglichen Zerstörung zu retten. 25 Jahre lang galt das kolossale Denkmal als verschwunden, bis es jetzt wieder auftauchte und angesichts seines kunsthistorischen Werts vor dem örtlichen Bunker-Museum aufgestellt wurde. Weiterlesen

Der Leuchtkasten

Das 1974 erbaute Haus der sowjetischen Offiziere beherbergte das Führungspersonal der 8. Gardearmee, die in Nohra bei Weimar stationiert war, und wurde als Kulturzentrum, Versammlungsort und Gaststätte genutzt. Als Teil der Einrichtung wurden zwei Lenindenkmäler errichtet: eine bronzene Büste und ein bunter Leuchtkasten. Weiterlesen

Lenin in Forst Zinna

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Zwischen Luckenwalde und Jüterbog liegt das Naturschutzgebiet Forst Zinna-Jüterbog-Kellberg, in dem eine der dunkelsten Seiten der Geschichte der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland geschrieben wurde. Im Herzen dieser Waldung hatte die deutsche Armee im 19. Jahrhundert ein Militärübungsgelände errichtet, das in den 1930er Jahren von der Wehrmacht erweitert und nach dem II. Weltkrieg von den Rotarmisten übernommen wurde. Unter anderem diente die Anlage als Fahrschule für Kettenfahrzeuge. Weiterlesen

Am verlassenen Lazarett

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DEUTSCH

Am verlassenen Lazarett

Versteckt hinter einem grünen Vorhang aus Bäumen und wild wuchernden Stäuchern ist in Jüterbog noch das ehemalige Militärkrankenhaus vorzufinden. Als es die Sowjetischen Streitkräfte 1993 verließen, nachdem sie es von der Wehrmacht unbeschädigt übernommen und 48 Jahre lang benutzt hatten, wurde die Anlage leergeräumt und der Verwahrlosung preisgegeben. Vor allem das Hauptgebäude ähnelt jetzt der Kulisse eines Horrorfilms: Lange Gänge mit abblätternder Farbe, eingestürzte Decken, eingeschlagene Fenster und am Ende des langen Flurs im Erdgeschoss ein Operationsstuhl und ein Bett in den modernden OP-Räumen. Weiterlesen