Die NVA-Glasmalerei

Die zentrale Figur der vierteiligen Glasmalerei ist ein Soldat der Nationalen Volksarmee neben dem Staatssymbol der DDR, einem goldenen Ährenkranz mit Hammer und Zirkel. Auf der rechten Seite sind Karl Marx und Friedrich Engels zu sehen, während links ein Seitenporträt Lenins vor einem roten Fahnenmeer erscheint. Von der Thematik her könnte es sich um ein typisches Kunstwerk der DDR handeln, zumal es sich auf einer ehemaligen Kaserne der NVA befindet. Ein genauerer Blick lässt jedoch Zweifel aufkommen, denn sowohl der skizzenhafte Stil als auch die erbärmliche Qualität der Farben passen nicht zum kunsthistorischen Kontext. Weiterlesen

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The NVA glass painting

The central figure of the four-part glass painting is a soldier of the GDR-Army (NVA) next to the state symbol, a golden wreath of ears of corn with a hammer and a compass. On the right side Karl Marx and Friedrich Engels can be seen, while on the left a side portrait of Lenin appears in front of a sea of red flags. From the thematic point of view, it could be a typical work of art of the GDR, especially since it is located on a former barracks of the NVA. However, a closer look raises doubts, because both the sketchy style and the deplorable quality of the colors do not fit the art historical context. Weiterlesen

Dresden: Leninstatue weggegeben, Wandbild saniert

Dresden bekam 1974 die zweitgrößte deutsche Leninstatue, ein 120 Tonnen schweres Monument aus rotem Granit, das Lenin mit zwei Gefolgsleuten im Vorwärtsmarsch darstellt. Nach der Wende wurde das Denkmal aus der Öffentlichkeit entfernt und kam in die Privatsammlung eines süddeutschen Kunstsammlers, wo es auch heute noch zerstückelt rumsteht. Besser erging es dem zwischen 1968 und 1969 entstandenen Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“, wo unter anderen kommunistischen Vordenkern und Revolutionären auch Lenin als Nebenfigur abgebildet ist. Das dreißig Meter lange und zehn Meter hohe Kunstwerk wurde unter Denkmalschutz gestellt und neulich komplett saniert. Es ist nun wieder prunkvoll in der Dresdner Stadtmitte zu bewundern. Weiterlesen

Dresden: Lenin statue given away, mural restored

In 1974 Dresden received the second largest German Lenin statue, a 120-ton monument in red granite showing Lenin marching forward followed by two comrades. After the fall of Communism, the statue was removed from its former location and given to the private collection of an art collector from southern Germany, where it still stands today, dismantled into many pieces. The mural „The Path of the Red Flag“, which was made between 1968 and 1969 and depicts Lenin among other communist thinkers and revolutionaries, had a better luck: The thirty-metre long and ten-metre high work of art was put under protection and recently completely restaured. It is now shining in all its splendour again right in the centre of Dresden. Weiterlesen

Zu Besuch bei Karl Marx

Lenin_in_Chemnitz

 

Im Juni 1990 wurde die zu DDR-Zeiten erfolgte Umbenennung von Chemnitz in Karl-Marx-Stadt rückgängig gemacht. Trotzdem ist Karl Marx auch heute noch eine prägende Figur des Stadtbilds, vor allem in Form einer 7,10 Meter hohen und 40 Tonnen schweren Büste. Sie steht vor einer Wandtafel mit mehrsprachiger Übersetzung des bekannten Ausspruches des Kommunistischen Manifests: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch“ und ist nach dem Lenin-Kopf im russischen Ulan-Ude die zweitgrößte Porträtbüste der Welt. Außer dem Nischel, wie die Plastik in Anlehnung an das sächsische Wort für „Kopf“ im Volksmund genannt wird, sind in Chemnitz noch weitere sozialistische Denkmäler zu sehen. Beim Flanieren durch die Stadt kann man auf Engels, Thälmann, antifaschistische Spanienkämpfer oder auch auf Lenin stoßen. Weiterlesen

Visiting Karl Marx

Lenin_in_Chemnitz

In June 1990 the city of Chemnitz, which had been renamed to Karl-Marx-Stadt in the 50s, got back its former name. Nevertheless, Karl Marx is still nowadays one of the biggest icons in the city’s landscape, especially because of the 7,10 meter high bust standing in front of a giant panel where translations into different languages of the famous sentence from the Communist Manifest: “Workers of the world, unite!” are placed. It is the second biggest bust in the world, only surpassed by the sculpture of Lenin’s head in the Russian city of Ulan-Ude. Besides this, in Chemnitz there are still some other Socialist monuments to see: Walking through the streets, one can meet Engels, Thälmann, German antifascist soldiers, who fought in the Spanish Civil War, and also Lenin. Weiterlesen