Dresden: Leninstatue weggegeben, Wandbild saniert

Dresden bekam 1974 die zweitgrößte deutsche Leninstatue, ein 120 Tonnen schweres Monument aus rotem Granit, das Lenin mit zwei Gefolgsleuten im Vorwärtsmarsch darstellt. Nach der Wende wurde das Denkmal aus der Öffentlichkeit entfernt und kam in die Privatsammlung eines süddeutschen Kunstsammlers, wo es auch heute noch zerstückelt rumsteht. Besser erging es dem zwischen 1968 und 1969 entstandenen Wandbild „Der Weg der Roten Fahne“, wo unter anderen kommunistischen Vordenkern und Revolutionären auch Lenin als Nebenfigur abgebildet ist. Das dreißig Meter lange und zehn Meter hohe Kunstwerk wurde unter Denkmalschutz gestellt und neulich komplett saniert. Es ist nun wieder prunkvoll in der Dresdner Stadtmitte zu bewundern. Weiterlesen

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Dresden: Lenin statue given away, mural restored

In 1974 Dresden received the second largest German Lenin statue, a 120-ton monument in red granite showing Lenin marching forward followed by two comrades. After the fall of Communism, the statue was removed from its former location and given to the private collection of an art collector from southern Germany, where it still stands today, dismantled into many pieces. The mural „The Path of the Red Flag“, which was made between 1968 and 1969 and depicts Lenin among other communist thinkers and revolutionaries, had a better luck: The thirty-metre long and ten-metre high work of art was put under protection and recently completely restaured. It is now shining in all its splendour again right in the centre of Dresden. Weiterlesen

Zu Besuch bei Karl Marx

Lenin_in_Chemnitz

 

Im Juni 1990 wurde die zu DDR-Zeiten erfolgte Umbenennung von Chemnitz in Karl-Marx-Stadt rückgängig gemacht. Trotzdem ist Karl Marx auch heute noch eine prägende Figur des Stadtbilds, vor allem in Form einer 7,10 Meter hohen und 40 Tonnen schweren Büste. Sie steht vor einer Wandtafel mit mehrsprachiger Übersetzung des bekannten Ausspruches des Kommunistischen Manifests: „Proletarier aller Länder vereinigt Euch“ und ist nach dem Lenin-Kopf im russischen Ulan-Ude die zweitgrößte Porträtbüste der Welt. Außer dem Nischel, wie die Plastik in Anlehnung an das sächsische Wort für „Kopf“ im Volksmund genannt wird, sind in Chemnitz noch weitere sozialistische Denkmäler zu sehen. Beim Flanieren durch die Stadt kann man auf Engels, Thälmann, antifaschistische Spanienkämpfer oder auch auf Lenin stoßen. Weiterlesen

Visiting Karl Marx

Lenin_in_Chemnitz

In June 1990 the city of Chemnitz, which had been renamed to Karl-Marx-Stadt in the 50s, got back its former name. Nevertheless, Karl Marx is still nowadays one of the biggest icons in the city’s landscape, especially because of the 7,10 meter high bust standing in front of a giant panel where translations into different languages of the famous sentence from the Communist Manifest: “Workers of the world, unite!” are placed. It is the second biggest bust in the world, only surpassed by the sculpture of Lenin’s head in the Russian city of Ulan-Ude. Besides this, in Chemnitz there are still some other Socialist monuments to see: Walking through the streets, one can meet Engels, Thälmann, German antifascist soldiers, who fought in the Spanish Civil War, and also Lenin. Weiterlesen

The big windowpane

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3HUWhen he was young, Lenin had to read and investigate in far stranger places than a university library. From December 1895 until February 1897 he stayed 14 month in a remand prison accused of political agitation, so he had to carry on with his researches behind bars. It’s been told that his first political essays were written there with invisible ink. In February 1897 he was proscribed for three years to the little town of Shushenskoje in Eastsibira (approximately 600 km from the nearest train station), where he set up a little study-room in the little house, in which he lived under constant surveillance of the police, with the purpose of continuing his investigations and his own writings. But it wasn’t until 1900, when he left Russia and began his European exile, that he was able to return to his routine of visiting libraries, in order to work quietly among the smell of old books. Weiterlesen

Das große Glasmalerei-Fenster

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DEUTSCH

3HUIn seiner Jugend hat Lenin für seine Forschungen  zum größten Teil ungewöhnlichere Orte besuchen müssen als eine Universitäts-Bibliothek. Er saß von Dezember 1895 bis Februar 1897 wegen Anklage der Agitation in Untersuchungshaft und sah sich gezwungen, seine Recherchen im Gefängnis voranzutreiben. Dort soll er manche von seinen ersten politischen Schriften mit unsichtbarer Tinte verfasst haben. Im Februar 1897 wurde er dann für drei Jahre in das Dorf Schuschenskoje in Ostsibirien verbannt (etwa 600 km vom nächstliegenden Bahnhof entfernt), wo er in einem kleinen Haus und unter Polizeiaufsicht sein eigenes Studierzimmer einrichtete, um sich weiterzubilden und die Niederschrift seiner politischen Ansichten fortzusetzen. Erst als er im Juli 1900 Russland verließ und sein Exilleben antrat, durfte Lenin wieder regelmäßig Bibliotheken frequentieren, um dort in Ruhe zu arbeiten. Weiterlesen