Fritz Cremers Leninbüste

Lenin schaut nach vorne, aber diesmal ist es nicht der gewohnte siegessichere Blick des Revolutionshelden. Die Porträtbüste des renommierten Bildhauers Fritz Cremer präsentiert einen reflexiven, vielleicht sogar besorgten Lenin. Worüber er sich Gedanken oder Sorgen macht, ist dem Betrachter überlassen. Weiterlesen

Monumentaler Leipziger Lenin in Pirna

Wie die größte deutsche Leninbüste drei Jahrzehnte nach der Wende in der sächsischen Kreisstadt Pirna landete, ist eine der vielen überraschenden Chroniken deutscher Lenindenkmäler. Die zweieinhalb Meter hohe, zwei Meter breite und fast vier Tonnen schwere Bronze-Skulptur wurde 1981 vor dem kremlähnlichen sowjetischen Pavillon der Alten Messe in Leipzig errichtet. Sie ist ein Kunstwerk des Bildhauers Georgij Neroda und wurde nach Vorbild der größten Büste der Welt, eine Leninbüste von Neroda im sibirischen Ulan-Ude, geschaffen. Sie zeigt Lenin mit leicht asiatischen Gesichtszügen und einem freundlichen Blick. Weiterlesen

Die Leninstatue der Freien Deutschen Jugend

In der Dauerausstellung „Unsere Geschichte – Diktatur und Demokratie nach 1945“ im Zeithistorischen Forum Leipzig ist ein überlebensgroßes Standbild Lenins zu sehen. Über diese schwarze Statue aus Zinklegierung ist jedoch nicht viel bekannt. Weder Schöpfer, noch Errichtungsjahr oder früherer Standort sind dokumentiert, man weiß lediglich, dass sie aus den Beständen der Freien Deutschen Jugend (FDJ) stammt. Weiterlesen

Postapokalyptische Ansicht

Auf dem verlassenen Flugplatz in Wittstock an der Dosse ist ein kontrastreiches Bild vorzufinden: Lenin steht in staatsmännischer Pose am Rednerpult, ist jedoch von Rissen und Flechten bedeckt. Sein Haupt ist zertrümmert. Im Hintergrund steht ein von der Wehrmacht errichtetes Gebäude aus rotem Backstein mit eingeschlagenen Fenstern und bröckelnden Wänden. Ein Zeitdokument der letzten 100 Jahre deutscher Geschichte in Form einer postapokalyptischen Kulisse. Weiterlesen

Lenin im Haus der Offiziere

Im Gegensatz zu anderen Liegenschaften der Sowjetarmee, die heute als bröckelnde Ruinen verwesen, ist das Haus der Offiziere in Brandenburg an der Havel in einem perfekten Erhaltungszustand. Der Verein „Jugendkulturfabrik“ hat hier seinen Sitz und nutzt die Räumlichkeiten für Veranstaltungen. Die Geschichte des Hauses und vor allem die sowjetische Zeit werden dabei nicht vergessen, sondern bewusst hervorgehoben, sodass auch Lenin immer noch eine präsente Figur ist. Weiterlesen

Leninrelief zum Vorschein gebracht

Auf alten Fotos der sowjetischen Kaserne in Möhlau ist ein Relief mit einem Seitenporträt Lenins zu sehen. Jahre lang dachte man, es sei beim Abzug der Sowjetarmee verloren gegangen, denn die zurückgebliebene Stele war leer. Doch nach einem Vierteljahrhundert der Witterung begann sich die Deckschicht der Stele zu lösen und siehe da: Überraschenderweise erschienen, wenn auch diffus und verschwommen, die rote Farbe des einstigen Denkmals und die Umrisse von Lenins Kopf. Wir machten uns sofort auf den Weg dahin, in der Hoffnung, das originale Relief wiederherstellen zu können. Weiterlesen

Wandbild saniert und in Graffitistil erweitert

Bei der Erkundung von verwahrlosten Objekten stößt man ständig auf Graffiti, Tags und weitere Werke der „Street Art“. Sie sind inzwischen ein Teil der einzigartigen Landschaft von verlassenen Orten geworden. Allerdings stehen sie selten in einem konkreten Zusammenhang zu den historischen Anlagen, in denen sie sich befinden und werden von vielen Besuchern eher als Fremdkörper oder Störelemente wahrgenommen. Eine Ausnahme kann man in Möhlau sehen, wo ein Graffitikünstler zunächst ein monumentales Lenin-Wandbild der Sowjetarmee saniert hat, um es dann durch eine stilisierte sowjetische Fahne zu erweitern. Weiterlesen

Das versteckte Wandbild

Das versteckte Wandbild

Auf dem ehemaligen Flugplatz in Sperenberg (Brandenburg) befindet sich im Inneren eines verlassenen Gebäudes noch ein abblätterndes sowjetisches Wandbild mit Lenin. Es ist selbst für erfahrene Urbex-Erforscher ein schwieriger Fund, denn der Gang zum Raum ist nur durch ein kleines Loch in einer Wand zu erreichen. Aber zuerst muss man in dieser weitläufigen Geisterstadt überhaupt das richtige Gebäude finden. Weiterlesen

The copy of a relief

 

1_Dallgow

The municipality of Dallgow-Döberitz is located south of Falkensee, only a few kilometres from Berlin. Here is one of the many Soviet war cemeteries in Germany, where 628 soldiers and officers of the Red Army who have fallen in the battle for Berlin and some Soviet army members who died in service after 1945 are buried. The memorial was built shortly after the Second World War and stands under the protection of the German-Russian War Graves Agreement. It was thoroughly renovated in 2014. Weiterlesen