Das eingeritzte Leninporträt

Als Anfang der 1990er-Jahre die Sowjetarmee Ost-Deutschland verließ, blieb ein riesiges Netzwerk leer stehender Kasernen und Geisterstädte zurück. Dort sind auch heute noch Spuren, Hinterlassenschaften und einige Rätsel der Sowjets vorzufinden. Eins von diesen Rätseln ist der ungefähr einen Meter hohe, in die Wand geritzte Leninkopf in der verlassenen Anlage in Kummersdorf. Weiterlesen

Drei Leninorden an der Theaterfassade

Durch die sperrangelweit offenen Türen gelangt man problemlos ins Theatergebäude der ehemaligen Munitionsanstalt Kapen, wo in der Nachkriegszeit sowjetische Truppen stationiert waren. Der Saal ist dunkel und staubig. Vom alten Holzboden sind nur ein paar Bretter übrig. Die Bühne ist komplett verschwunden. Bei diesem Anblick fällt es einem schwer, sich die glamourösen Abendveranstaltungen vergangener Zeiten vorzustellen. Die einzige Spur der Sowjets befindet sich an der Außenfassade, an der noch einige gemalte Embleme erhalten sind. Auch Lenin ist dort vorzufinden. Weiterlesen

Zitate

In einigen Kasernen der Sowjetarmee in Deutschland sind außer Denkmälern zu Ehren Lenins auch noch einige Zitate des Revolutionsführers vorzufinden. So wie die Statuen, Büsten und Reliefs sind auch die Inschriften hochgefährdet und verschwinden allmählich infolge der Konversionsprozesse, der Witterung oder mutwilligen Vandalismus. Hier die letzten erhaltenen Zitate Lenins in ehemaligen Anlagen der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland: Weiterlesen

Das verwitterte Wandbild

Was einst ein Seitenporträt Lenins war, ist heute nicht viel mehr als ein großer, verschwommener Fleck auf weißem Hintergrund. Lenin und das gesamte Wandbild sind 30 Jahre nach dem Abmarsch der Sowjetarmee kaum noch zu erkennen. Die feuchte Meeresluft beschleunigt den Zerfall und löscht allmählich diese Ehrung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und des Helden der Oktoberrevolution direkt an der Ostsee. Weiterlesen

Lenin im Olympischen Dorf

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Die Olympischen Spiele in Berlin 1936 fanden während der Nazi-Herrschaft statt und das NS-Regime instrumentalisierte sie, um ein positives, modernes Bild von sich zu geben. Für die sportlichen Wettkämpfe wurde das Olympiagelände in Berlin-Westend erbaut und 18 Kilometer westlich, im Brandenburgischen Elstal, entstanden die Unterkünfte für die internationalen Athleten. 80 Jahre sind vergangen und inzwischen wird ein Teil der maroden Anlage des Olympischen Dorfs zu Luxuswohnungen saniert, während der Rest verkommen steht. Zu den verlassenen Gebäuden gehört auch das zu Ehren des ehemaligen Generalfeldmarschalls und Reichspräsidenten benannten Hindenburghaus, ein Kulturzentrum, in dem heute noch ein Lenin-Wandbild vorzufinden ist. Und man mag sich natürlich fragen, wie denn dieses Leninbild in eine von den Nazis erbaute Sportanlage kam. Weiterlesen