Leipzig’s giant Lenin-bust ends up in Burg

The story about how the biggest German Lenin-bust ended up in the small town of Burg (Spreewald) more than two decades after the reunification is another of the surprising chronicles of Lenin-monuments in Germany.

The sculpture with a height of three meters, a width of two meters and a weight of five tons was erected in 1981 in front of the Soviet Pavilion at the former trade fair in Leipzig, where it stayed until the end of the GDR. At the beginning of the nineties the Russian embassy decided to dismantle the bust and a German collector was able to acquire it.

After being stored for several years in a warehouse, the new millennium brought a complete turn for the head of the Communist revolutionary: it began its career as a PR-star. The highlight that would make it famous all over the country was his installation in front of a cinema in Leipzig for the premiere of the movie „Good bye, Lenin!“ in 2003. After that, the monument stood many years in Munique in front of the Russian discotheque „Kalinka“. When the disco had to shut down, the managers of the private museum in Burg asked the owner about the possibility of showing it as part of their exhibition about the GDR. The idea was well accepted and the giant head made of massive bronze finally was delivered in 2012 to be part of an exhibit, in which Lenin is actually an omnipresent figure: as a tapestry, poster, painting, relief, bust of white stone or sticker, he’s just everywhere.

DEUTSCH

Der Leipziger Lenin landet im Spreewald

Wie die größte deutsche Leninbüste zwei Jahrzehnte nach der Wende in der kleinen brandenburgischen Gemeinde Burg (Spreewald) landete, ist eine weitere überraschende Chronik eines deutschen Lenindenkmals.

Die drei Meter hohe, zwei Meter breite und fünf Tonnen schwere Skulptur war 1981 vor dem kremlinähnlichen Sowjetischen Pavillon der Alten Messe in Leipzig errichtet worden und blieb dort bis zum politischen Zerfall der DDR. Anfang der 1990er Jahre ordnete die russische Botschaft die Demontage des Denkmals an und einem deutschen Sammler gelang es, das Haupt des kommunistischen Vordenkers zu erwerben.

Nachdem die Büste erstmal etliche Jahre vergessen in einer Lagerhalle verbracht hatte, wurde sie nach der Jahrtausendwende gelegentlich für PR-Gags eingesetzt und erwarb dadurch Berühmtheit auf nationaler Ebene. Vor allem ihre Ausstellung 2003 vor einem Leipziger Kino zur Vorpremiere des Films „Good bye, Lenin!“ sorgte für großes mediales Interesse. Später stand sie in München einige Jahre als Dekoration vor der russischen Diskothek „Kalinka“. Als das Nachtlokal schließen musste, erkundigten sich die Leiter des privaten Museums in Burg nach dem Denkmal. Der Eigentümer zeigte sich mit einer musealen Ausstellung einverstanden, sodass das bronzene Haupt seit 2012 am Eingangsbereich der Dauerausstellung über die DDR wacht. Auch im Inneren der mit authentischen Exponaten aus DDR-Zeiten gestalteten Ausstellung ist Lenin präsent: Ob als Wandteppich, Plakat, Gemälde, Relief, Steinbüste oder Sticker ist die Figur des bolschewistischen Revolutionärs einfach allgegenwärtig.

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