In the Ruhr Area

 

Almost exactly 35 years to the day after the last inauguration of a statue of Lenin on German soil (Schwerin, 22.6.1985), a statue of the Soviet revolutionary leader was unveiled in Gelsenkirchen on 20 June 2020. The 1.2-tonne, 2.10-metre-high cast iron sculpture is located in front of the headquarters of the Marxist-Leninist Party of Germany (MLPD) at the corner of Schmalhorststraße/An der Rennbahn in the district Gelsenkirchen-Horst. Weiterlesen

Kopie eines Reliefs

1_Dallgow

Die Gemeinde Dallgow-Döberitz liegt südlich von Falkensee, nur wenige Kilometer von Berlin entfernt. Im dortigen sowjetischen Kriegsfriedhof  – einer von den vielen hierzulande – liegen 628 im Kampf um Berlin gefallene Soldaten und Offiziere der Roten Armee und einige Armeeangehörige, die nach 1945 auf deutschem Gebiet stationiert waren und hier verstorben sind. Das Ehrenmal entstand unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und steht unter Schutz des deutsch-russischen Kriegsgräberabkommen. Es wurde 2014 gründlich saniert. Weiterlesen

The copy of a relief

 

1_Dallgow

The municipality of Dallgow-Döberitz is located south of Falkensee, only a few kilometres from Berlin. Here is one of the many Soviet war cemeteries in Germany, where 628 soldiers and officers of the Red Army who have fallen in the battle for Berlin and some Soviet army members who died in service after 1945 are buried. The memorial was built shortly after the Second World War and stands under the protection of the German-Russian War Graves Agreement. It was thoroughly renovated in 2014. Weiterlesen

Blasse Erinnerung

Einst marschierten hier hunderte adrette Soldaten der Sowjetarmee an der Ehrentribüne und an den zwei frisch gemalten Wandbildern vorbei. Das ist heute aber nur noch eine blasse Erinnerung an vergangene Zeiten. So blass wie die Farbe der zwei sowjetischen Stelen: Die eine zeigt einen Rotarmisten, die zweite Lenin. Obwohl der sowjetische Revolutionsführer schon fast 30 Jahre lang der Verwahrlosung preisgegeben wurde, ist er noch mit seinem steinernen Blick und der siegessicheren Ausstrahlung am ehemaligen Paradeweg erhalten. Weiterlesen

Pale memory

Once hundreds of neat soldiers of the Soviet Army marched here past the tribune of honour and the two freshly painted murals. Today, however, this is only a pale memory of times past. As pale as the colour of the two Soviet steles: One shows a Red Army soldier, the other Lenin. Although the Soviet revolutionary leader has been abandoned for almost 30 years, his stony gaze and charisma still remain on the former parade trail. Weiterlesen

Urbex-Restauration eines Lenin-Wandbilds

Während kaiserliche und sogar kolonialistische oder nationalsozialistische Monumente aufgrund ihres historischen Werts in Deutschland problemlos unter Denkmalschutz stehen können, versuchte man nach der Wende, sämtliche Lenindarstellungen zu schleifen. Einige Exemplare haben die Bilderstürmerei in verlassenen Militärkomplexen der Sowjetarmee überstanden. Jetzt müssen sie der Verwahrlosung und dem Vandalismus widerstehen. Weiterlesen

Der goldene Lenin

Mit einer frischen, goldenen Lackschicht glänzt Lenin wieder in alter Pracht. Diese Büste hat es auch verdient, ihre Geschichte ist schließlich eine der spektakulärsten Denkmalchroniken Deutschlands. Es handelt sich um eine während des 2. Weltkriegs als Kriegsbeute gestohlene Skulptur aus der Sowjetunion, die in Küstrin-Kietz eingeschmolzen und in Rohmaterial für die Waffenindustrie verwandelt werden sollte. Aus ideologischer Überzeugung versteckten jedoch zwei Arbeiter des Verschrottungsunternehmens die Skulptur und verhinderten dadurch ihre Zerstörung. Weiterlesen

The golden Lenin

With a fresh, golden layer of paint Lenin shines again in its old splendour. This bust certainly deserves it; after all, its history is one of the most spectacular monumental chronicles in Germany. It is a sculpture from the Soviet Union stolen during World War II, which was to be melted down in Küstrin-Kietz and turned into raw material for the arms industry. Out of ideological conviction, however, two workers of the scrapping company hid the bust and thus prevented its destruction.
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