Leipzigs Funke gelöscht

„Aus dem Funken wird die Flamme schlagen“ war die Losung der Dekabristen, die Ersten, die im 19. Jahrhundert das zaristische Regime in Frage stellten und bekämpften. Lenin ließ sich davon inspirieren, als er 1900 im Exil an die Herausgabe einer Zeitung zur Vereinigung der russischen Arbeiterbewegung arbeitete. Sie erhielt den Titel „Iskra“ (dt. „Funke“) und wurde anfangs in einer kleinen Druckerei nahe Leipzig herausgegeben. Im ehemaligen Gebäude dieser Druckerei entstand zu DDR-Zeiten die erste museale Dauerausstellung zu Lenin außerhalb der Sowjetunion. Weiterlesen

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The Lenin Statue of the Socialist Youth Organization

In the permanent exhibition „Our History – Dictatorship and Democracy after 1945“ in the Zeithistorisches Forum Leipzig there is a larger-than-life statue of Lenin. However, not much is known about this black statue made of zinc alloy. Neither its creator, nor the year of its erection, nor its former location are documented; all that is known is that it came from the holdings of the socialist youth organization Free German Youth (FDJ). Weiterlesen

Großvater Lenin

Der sitzende Lenin aus Bischofswerda wirkt großväterlich. Mit entspannter Körperhaltung und einem besonnenen Lächeln guckt er nachdenklich zur Seite. In seiner linken Hand hält er ein Buch und markiert mit seinem Zeigefinger die Seite, als würde er nach einer kurzen Denkpause gleich weiterlesen wollen. Im Gegensatz zu vielen heroischen Darstellungen Lenins schuf Manfred Wagner 1970 eine gelassene, reflexive Figur. Dem Schmöllner Steinbildhauermeister ging es darum, den Menschen hinter dem Helden zu präsentieren. Weiterlesen

Grandfather Lenin

The sitting Lenin from Bischofswerda looks grandfatherly. With a serene posture and a light smile, he looks contemplatively to the side. In his left hand he holds a book and marks the page with his index finger, as if after a short pause for thought he wanted to read on. In contrast to many of Lenin’s heroic representations, Manfred Wagner created this calm, reflexive figure in 1970. He was interested in presenting the person behind the hero. Weiterlesen