Lenin in der Schweiz

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Während der letzten Exil-Monate vor seiner Rückkehr nach Russland, wo Lenin die Oktoberrevolution anführte, wohnte er in Zürich. Hier verbrachte er die meiste Zeit in den Bibliotheken und versammelte sich regelmäßig mit anderen im Exil lebenden Russen. Am Wochenende soll er gerne mit seiner Frau, Nadeschda Krupskaja, Ausflüge zum Zürichberg unternommen haben. In dieser Zeit verfasste er das Werk „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“, eine von seinen wichtigsten Schriften. Weiterlesen

Lichter in der Dämmerung

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DEUTSCH

Zwischen bunten Luftballons, großen Werbeplakaten und grell blinkenden Neonlichtern ist auf der Frankfurter Allee unauffällig an der Wand hängend eine Leningedenktafel zu finden. Mit den vielen Läden, Fast-Food-Imbissen und einem Einkaufszentrum direkt gegenüber, wirkt der kommunistische Held hier allerdings ein bisschen fehl am Platz. Und tatsächlich scheint Lenin im Konsumboulevard auf wenig Zuneigung zu stoßen: An der Tafel kann man noch die Spuren der letzten Vandalismusaktion erkennen, ein Mosaik aus verwischter Farbe und Reinigungsmittel. Weiterlesen