Der frisch sanierte Gedenkstein

Der Zug, der am 9. April 1917 Zürich verließ, um eine Gruppe im Exil lebender russischer Sozialdemokraten in ihre Heimat zu bringen, ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte des XX. Jahrhunderts: Mit diesem Zug fuhr nämlich Lenin zurück nach Russland, wo er die politische Instabilität nutzte, um an die Macht zu kommen und seine in den Zürcher Bibliotheken und Gesprächskreisen lang geschmiedeten Revolutionspläne zu verwirklichen. Der Zug überquerte ganz Deutschland von der Schweizer Grenze bis Sassnitz, wo die Reisenden auf eine Fähre umstiegen und nach Schweden fuhren, um schließlich nach Petrograd (heute Sankt Petersburg) zu gelangen. Weiterlesen

Anwohner retten Lenindenkmal

In der Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern existiert bis heute noch eine Straße mit dem Namen „Leninring”, wo ein dem Gründer der Sowjetunion gewidmeter Gedenkstein vorzufinden ist. Das Denkmal steht etwas verwahrlost vor einem Plattenbau, aber trotzdem scheint der Revolutionsführer von Bedeutung für die Anwohner zu sein. Als die örtliche CDU 2010 eine Namensänderung vorschlug, scheiterte sie nämlich an den Widerstand der Bürger, die sich entschieden dagegen wehrten. Weiterlesen

Schiller vs. Lenin

Lernen

Dass Lenin auf irgendeine Weise in einem Wettbewerb oder Duell gegen Schiller antreten könnte, klingt nach einer Idee, auf die nur die britische Komikergruppe Monty Python kommen könnte, die in ihren humoristischen Sketchs gerne absurde Situationen wie etwa ein Fußballspiel zwischen deutschen und griechischen Philosophen darstellt. Aber so unglaubwürdig es auch erscheinen mag: In einer thüringischen Gemeinde kam es tatsächlich dazu, dass Schiller und Lenin um einen Platz auf einer örtlichen Wiese kämpfen mussten. Weiterlesen

Am Tor zum Norden

Gekritzel at night

DEUTSCH

FerryDer Zug, der am 9. April 1917 Zürich verließ, um eine Gruppe im Exil lebender russischer Sozialisten in ihre Heimat zu bringen, ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte des XX. Jahrhunderts: Mit ihm fuhr nämlich Lenin zurück nach Russland, wo er die politische Instabilität nutzte, um an die Macht zu kommen und seine in den Zürcher Bibliotheken und Gesprächskreisen lang geschmiedeten Revolutionspläne zu verwirklichen. Der Zug überquerte ganz Deutschland von der Schweizer Grenze bis Sassnitz, wo er auf eine Fähre geladen und nach Schweden gefahren wurde, um schließlich nach Petrograd (heute Sankt Petersburg) zu gelangen. Weiterlesen