Lenin in West-Berlin

Die Geldmauer

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In Kiessteinen gebettet und von Lastwagen und Container umgeben steht am Parkplatz der Umzugsfirma „Zapf” die einzige Leninstatue in West-Berlin und das einzige Denkmal zu Ehren des russischen Revolutionärs im gesamten Territorium der ehemaligen BRD. Die Geschichte der drei Meter hohen Bronzestatue ist, wie so oft, wenn es um die Figur Lenins geht, von einer gewissen Rätselhaftigkeit geprägt. Weiterlesen

Die heldenhafte Rettung

Foto 1

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Im Oktober 1943 traf am Bahnhof Eisleben ein Zug aus der sowjetischen Stadt Puschko ein. Die Waggons waren mit Schrott und sperrigen Metallobjekten vollgeladen, Kriegsbeute der deutschen Wehrmacht in ihrem Siegeszug Richtung Osten. Die komplette Lieferung sollte in der Krughütte, eine Produktionsstätte in der Nähe von der Lutherstadt Eisleben, eingeschmolzen werden. Die sowjetischen Zwangsarbeiter, die den Waggon abluden, wollten ihren Augen nicht trauen, als sie plötzlich zwischen Glocken, Granathülsen und Schiffsresten eine drei Meter hohe Leninstatue aus Bronze entdeckten. Ihr nationaler Held war aus der Ferne herbeigereist, um sie in diesen harten Zeiten zu unterstützen – ein Wunder! Sie versteckten das Denkmal unter einem Schrottberg und retteten es dadurch vor der Zerstörung. Weiterlesen