Das große Glasmalerei-Fenster

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3HUIn seiner Jugend hat Lenin für seine Forschungen  zum größten Teil ungewöhnlichere Orte besuchen müssen als eine Universitäts-Bibliothek. Er saß von Dezember 1895 bis Februar 1897 wegen Anklage der Agitation in Untersuchungshaft und sah sich gezwungen, seine Recherchen im Gefängnis voranzutreiben. Dort soll er manche von seinen ersten politischen Schriften mit unsichtbarer Tinte verfasst haben. Im Februar 1897 wurde er dann für drei Jahre in das Dorf Schuschenskoje in Ostsibirien verbannt (etwa 600 km vom nächstliegenden Bahnhof entfernt), wo er in einem kleinen Haus und unter Polizeiaufsicht sein eigenes Studierzimmer einrichtete, um sich weiterzubilden und die Niederschrift seiner politischen Ansichten fortzusetzen. Erst als er im Juli 1900 Russland verließ und sein Exilleben antrat, durfte Lenin wieder regelmäßig Bibliotheken frequentieren, um dort in Ruhe zu arbeiten. Weiterlesen

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